Saxofone — Wärme und Gesang
Der Saxofonsatz sitzt vorn und ist das Herz der Big Band. In unserem Orchester spielen zwei Altsaxofone, zwei Tenorsaxofone und ein Baritonsaxofon. Die Saxofone tragen die Melodie oft in vollen Akkorden — jener weiche, singende Klang, den man sich unter Swing vorstellt.
Posaunen — Kraft und Tiefe
Hinter den Saxofonen sitzen die Posaunen. Sie geben dem Orchester Körper und Tiefe und können samtig oder wuchtig klingen. Unter den Posaunisten ist auch Kapellmeister Zdeněk Krám — gegründet wurde das Orchester 1986 übrigens ebenfalls von einem Posaunisten, Milan Hart.
Trompeten — Glanz und Höhepunkte
Die Trompeten sitzen hinten und oben. Sie sorgen für die Momente, in denen der ganze Saal aufhorcht — hohe Töne, scharfe Akzente, die Schlusshöhepunkte der Stücke. Vier Trompeten zusammen sind einer der stärksten Klänge, die ein akustisches Orchester erzeugen kann.
Rhythmusgruppe — der Motor des Orchesters
Klavier, Gitarre, Bassgitarre und Schlagzeug. Die Rhythmusgruppe hält Tempo und Harmonie und gibt dem Swing seinen typischen „wiegenden“ Puls. Ohne sie hätten die Bläser keinen Boden.
Solisten
Vor dem Orchester stehen die Sänger. In der Big Band Karlovy Vary sind das Jazzsänger David Kleňha und Sängerin Mirka Lendělová.
Warum es so klingt
Der Zauber einer Big Band liegt im Gespräch der Register. Die Saxofone stellen eine Frage, die Trompeten antworten, die Posaunen unterstreichen es und die Rhythmusgruppe bringt alles zum Swingen. Dieses Prinzip heißt Call and Response und findet sich in jedem klassischen Swing-Arrangement — von Duke Ellington bis Count Basie. Mehr über sie im Artikel Vier Namen, die den Swing zusammenhalten.